Building Block 1 - 3
Steuerung der TOP-Risiken
Steigerung der Krisenfestigkeit
Im klassischen ursachenorientierten Risikomanagement der TOP-Risiken werden die kritischen Bedrohungen des Einkaufs identifiziert und mit der Risk Map bewertet. Risiken werden reduziert oder beseitigt, soweit dies wirtschaftlich vorteilhaft ist. Dynamische Veränderungen einer schelllebigen Welt sind zu beachten.
Im Rahmen der 15M-Architektur wird BB 1 in die Rahmenstrategie integriert. In der strategischen Analyse erfolgen die Identifikation, Analyse und Bewertung der Risiken mit Hilfe der Risk-Map. Für ausgwählte Risiken werden mögliche Präventationsmaßnahmen identifiziert. Die priorisierten Präventationsmaßnahmen gehen in die strategischen Stoßrichtungen der Rahmenstrategie ein und weren als Bestandteil der Einkaufsstrategie umgesetzt.
BB 1: Ursachenorientierte Steuerung der TOP-Risiken
Die wirkungsorientierte Steuerung indentifiziert die Materialien bzw. Lieferanten, bei denen der potentielle Schaden existentiell bzw. sehr hoch werden kann. Hierzu wird der Verwendungsnachweis der Materialien erstellt. Die betroffenen Materialien werden mit Hilfe der Vertriebsplanung oder - statistik bewertet. Somit wird das Schadensausmaß bei Ausfall des Materials oder des Lieferanten für ein Jahr ermittelt.
Anschließend wird zur Ermittlung der Resilienzlücke (Ausfallkosten) die Zeitspanne des tatsächlichen Ausfalls abgeschätzt, insbesondere Zeitspanne nach dem Ende verfügbarer Bestände bis zur Wiederverfügbarkeit der Materialien.
Ist die Resilienzlücke sehr groß, sind risikoreduzierende Maßnahmen zu ergreifen.
BB 2: Wirkungsorientierte Steuerung der TOP-Risiken
No risk no fun - No risk no business!
Es ist weder wünschenswert noch möglich, alle Risiken im Einkauf zu beseitigen. Der Einkauf muss sich somit auf Krisen vorbereiten. Mit der 15M-Reifegradanaylse zur Steigerung der Krisenfestigkeit werden Schwachpunkte der Krisenfestigkeit im Einkauf identifiziert und anschließend beseitigt.




